15. September 2006 von Johannes

Verkauft die WASG große Utopien?

Tagesspiegel
Die WASG, sei “jene Partei, deren Berliner Ableger [Gregor] Gysi [der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei/PDS im Bundestag] und anderen in der Linkspartei/PDS wegen ihres kompromisslosen Kurses Sorgen bereitet”, schreibt Lars von Törne. Aktuelle Prognosen sehen die “Wahlalternative” bei drei Prozent oder mehr, “für eine radikal linke Partei ist das viel.” Daran habe die Spitzenkandidatin Lucy Redler einen großen Anteil. “Mit ihrer Ausstrahlung, Eloquenz und Inszenierungen wie dem Protest vorm Nobelrestaurant Borchardt” käme sie bei Wählern an, “die für die ideologisch fundierte Weltsicht der Berliner WASG sonst wohl kaum erreichbar wären”. Von Törne nennt die Lösungen der WASG, beispielsweise zur Haushaltssanierung “einfach”, “große Utopien” würden sich eben “gut verkaufen”. So habe die Spitzenkandidatin bei einer Diskussion über linke Politik, bei der Vertreter anderer Parteien das Voranbringen von Sachvorhaben als Ziel ihrer Politik angaben, den “Kampf gegen den Kapitalismus” genannt. “Für Realpolitik dürfte das kaum taugen”, meint von Thörne.
Artikel

Eine Reaktion zu “Verkauft die WASG große Utopien?”

  1. Dipl.-Ing. Athanasius Agapakis

    Berlin oder Spreeathen ist eine EINMALIGE STADT, daher braucht Sie jetzt
    den richtigen Mann an der Spitze des Senates, denn es gibt dort eine ganze Menge von ungelösten Problemen. Neben den Nobelvierteln Zehlendorf, Steglitz Grunewald oder Reinickedorf, soll man auch an den Nordosten der Stadt denken und an die zahlreichen Obdachlosen, ein Bild, das in keiner anderen deutschen Großstadt zu sehen ist.

    Das rojekt “Flughafen Berlin-Brandenburg” habe ich sehr begrüßt!

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