15. September 2006 von Johannes

Unantastbares Image

taz
“Egal, ob der 52-Jährige seinen Finanzsenator wegen einer Interviewäußerung öffentlich demütigt, Oppositionspolitiker beleidigt oder Journalisten abkanzelt: Nichts scheint dem positiven Image des Regierenden Bürgermeisters etwas anhaben zu können”, schreibt Matthias Lohre. Es gehe Klaus Wowereit oft nicht “um die Durchsetzung politischer Ziele”, sondern um “Demütigung”. Als Beispiel nennt Lohre Wowereits gereizte Reaktion auf eine Bemerkung der RBB-Moderatorin beim Fernsehduell vom Sonntag. Auch habe er es offenbar genossen, als er seinem Herausforderer Friedbert Pflüger (CDU) im Anschluss an das Duell zwei “Wowi-Bären” - “für Ihre Kinder” - in die Hand drückte. Alle Prognosen sähen Wowereit so weit vorne, dass er sich jedes Verhalten erlauben könne, so Lohre.
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