14. September 2006 von Johannes

Eine gefährliche Gemengelage

Berliner Morgenpost
Jens Anker berichtet von einer NPD-Kundgebung in Charlottenburg. Vor dem Hintergrund des Überfalls auf einen SPD-Wahlkämpfer am vergangenen Freitag stellt er die Ursachen für und die Entwicklung des bekennenden und verborgenen deutschen Rechtsextremismus dar. “Nur noch 38 Prozent der Ostdeutschen und 71 Prozent der Westdeutschen” hielten die Demokratie einer Studie zufolge für die beste Staatsform. “Das ist die Gemengelage, aus der die Rechtsextremen Profit schlagen wollen.” Dem stellt die Zeitung einen Charlottenburger Passanten gegenüber. Dieser stellt sich mit “Ich bin 84 Jahre alt und Jude aus Dnepropetrowsk” vor. Sein Fazit: “Es gibt gute Menschen und blöde Menschen. Die hier sind blöd”.
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